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Die Geschichte der Pfarrei Priesendorf

Priesendorf war schon in frühgeschichtlicher Zeit von Slawen besiedelt. Eine erste urkundliche Erwähnung erfolgte im Jahr 741, als der Adelige Gumbert dem Heiligen Burkard – dem ersten Bischof des Bistums Würzburg – Priesendorf zum Geschenk machte. Anders als in den umliegenden Dörfern gab es hier nie einen Adelssitz, wohl aber eine Kirche. Funde alter Fundamente belegen, dass bereits im 11. oder 12. Jahrhundert eine romanische Steinkirche existiert haben muss. Aber von diesem Kirchengebäude aus dem Hochmittelalter, das historisch nachgewiesen ist, gibt es keine genaueren Überlieferungen.

Fest steht aber wohl, dass den Priesendorfern ein eigenständiges religiöses Dasein wichtig war. Denn offenbar geschah es auf Bitten und Betreiben der Gemeinde, dass Priesendorf 1756 zur Pfarrei erhoben wurde, nachdem es viele Hundert Jahre zur Würzburger Pfarrei Eltmann gehört hatte. Zum Sprengel dieser neuen Pfarrei kamen im gleichen Jahr noch die Ortschaften Dankenfeld und Kirchaich hinzu. Lembach wurde 1783 eingepfarrt, 1822 schlossen sich die Katholiken aus Trabelsdorf an. Die Neuhausener kommen erst seit 1822 zum Gottesdienst nach Priesendorf (vorher Pfarrei Lisberg) 1808 wurde die Pfarrei dem Bistum Bamberg (Landkapitel Burgebrach) zugeschlagen.

Die mittelalterliche Steinkirche, in der die Gemeindemitglieder Gottesdienst feierten, war wohl schon 1663 baufällig, wurde aber durch Anbauten in den Jahren 1717 und 1825 wieder in Stand gesetzt und erweitert. Der Ausbau von 1717 wurde vom gräflich Schönbornschen Jäger Konrad Gregel gestiftet und gefördert. Gregel hatte zeitweilig selbst in Priesendorf gelebt und er hatte sich sehr für den Kirchenbau eingesetzt. Ihm zu Ehren wurde seine Grabplatte beim Neubau der jetzigen Kirche in die Nordwand integriert. Leider ist die Inschrift durch Verwitterungsprozesse unleserlich geworden. Das schmiedeeiserne Kreuz, das auf der Bodenplatte von Gregels Grab verankert war, ziert heute die Westseite des alten Pfarrsaals.